Interlaken Classics

Die Interlaken Classics gehören in der Schweiz zu den ältesten Festivals für klassische Musik. 1961 gegründet als Mozartwochen und über drei Jahrzehnte bekannt als «Interlakner Musikfestwochen», konzentrieren wir uns heute auf die Förderung der grössten Nachwuchstalente und heben uns dadurch von anderen Festivals in der Schweiz ab.
Wir sind europaweit eines der bedeutendsten Klassik-Festivals für junge Musiktalente. Mit eigenem Orchester, Meisterkursen und vielen weiteren Projekten setzen wir die Nachwuchsförderung konsequent um. Wir wollen Kindern und Jugendlichen im Berner Oberland die klassische Musik näher bringen, um ein neues Publikum für die Zukunft aufzubauen.

Am Sonntag, 31. März 2019 starten wir mit dem Equilibris Klaviertrio in die neue Konzertsaison der Interlaken Classics. Bereits am Sonntag, 17. März findet im Kursaal Bern der Prix du Piano Bern statt.

Herzstück des Festivals bleibt das Residenzprojekt mit dem Zakhar Bron Festival Orchestra. Während einer rund 10-tägigen Probenphase werden die Programme für drei Sinfoniekonzerte einstudiert. Am Samstag, 13. April wird die junge Schweizer Geigerin Elea Nick im 1. Sinfoniekonzert das Violinkonzert in e-Moll von Felix Mendelssohn interpretieren. Eleas Talent und ihre charismatische Erscheinung verhelfen ihr immer wieder zu speziellen Erfolgen. So erhielt sie im Jahre 2015 den Migros-Kulturpreis und zum 125-Jahr-Jubiläum der Bank Julius Bär 2015 trat sie im Hallenstadion in Zürich auf.

Am Donnerstag, 18. April dürfen Sie sich auf die russische Pianistin Olga Scheps und Pjotr Tschaikowskis Klavierkonzert Nr. 1 in b-Moll freuen. In einer Konzertkritik nach ihrem Auftritt mit der Württembergischen Philharmonie steht:
“Scheps entwickelte eine Sensibilität für das Werk, durch die man Tschaikowskys erstes Klavierkonzert ganz neu entdeckt. Die berühmten Akkordstafetten des Anfangs sind bei ihr kein kulissenhafter Theaterdonner, sondern vom Melos getragenes Bekenntnis eines stolzen, aber innerlich verletzlichen Komponisten. Ihr Spiel ist ungeheuer konturenscharf, selbst schnellste Oktav-Feuerwerke wirken bei ihr klar wie ausgeschnitten.“

Am Ostersonntag, 21. April wird unser Festivalorchester schliesslich mit drei noch sehr jungen, aber unglaublich talentierten Künstlern auftreten. Mit erst 12 Jahren hat die britische Pianistin Alma Deutscher mit ihrem 1. Klavierkonzert in Es-Dur debütiert. Überall wo sie auftritt – sei es am Lucerne Festival oder an der Wiener Staatsoper – hinterlässt sie ein enthusiastisches Publikum und begeistert und verblüfft die Fachwelt.

Zweiter Festival-Schwerpunkt sind die Meisterkurse für junge MusikerInnen. Im Rahmen dieser Kurse werden auch die Dozenten selber wieder auf der Konzertbühne stehen. Detaillierte Informationen über alle Konzerte finden Sie auf unserer neuen Internetseite.