Monat: Februar 2018

Schlosskonzerte Spiez

Typisch und unverwechselbar, auch im 2020

Bei acht musikalischen Anlässen können sich die ZuhörerInnen während des Monats Mai von der Einmaligkeit der Schlosskonzerte Spiez überzeugen. Da ist mal der einladende romanische Raum der Schlosskirche mit der wunderbaren Akustik. Schon der Zugang durch die Schlossanlage stimmt auf einen besonderen Abend oder Morgen ein. Das Angebot führt eine langjährige Tradition weiter, ein Stilmix ohne beliebig zu sein, das KinderKonzert (auch bei Erwachsenen beliebt) fehlt ebenso wenig wie die leidenschaftliche Präsentation von ganz jungen Künstlern. Es gibt Vokales, aber auch nicht so oft gehörte Instrumente, und man wird im Beethoven-Jahr hier keinen Beethoven zu Ohr bekommen. Dank ausschliesslicher Freiwilligenarbeit und der nahen Zusammenarbeit mit dem Schloss sind die Preise moderat geblieben, ja zweimal wird auch zu einem Apéro geladen, bei dem man sich zwangslos mit anderen Konzertbesuchern oder den Künstlern austauschen kann. Zu unserem Markenzeichen gehört ebenfalls, dass unsere Konzertreihe in einem sehr persönlich-familiären Rahmen stattfindet und von den Darbietenden unmittelbar kommentiert wird.

Überzeugt?
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Schlosskonzerte Thun 2020 – ABGESAGT!!

Der Verein Schlosskonzerte Thun veranstaltet jedes Jahr im Juni zehn Konzerte von Klassik bis Jazz. Wichtigster Spielort und Namensgeber des „feinen Musikfestivals“ ist der historische Rittersaal im Schloss Thun, welcher einen einmaligen Rahmen für die Konzerte bietet. Zusätzlich werden weitere Konzertorte in der ganzen Stadt Thun bespielt.

Das Kernanliegen der Schlosskonzerte Thun ist die Aufführung klassischer Kammermusik in hochkarätiger Besetzung. Darüber hinaus haben sich der Jazzabend, das Worldmusic- bzw. CH-Musik-Konzert und das Kinderkonzert als fixe Gefässe etabliert. Überraschendes, Seltenes, Zeitgenössisches und Stilübergreifendes soll ebenso einen Platz haben.

Die Schlosskonzerte Thun bestehen seit 1968 und sind einerseits Plattform für grosse Namen aus dem In- und Ausland, andererseits setzen sie sich für regionale Kulturschaffende und NachwuchskünstlerInnen ein.

Musikfestwoche Meiringen

Eine Unwetterkatastrophe im Haslital gab den ersten Impuls. Zwei Musikerfamilien die jeweils da in den Ferien weilten, organisierten spontan ein Konzert zugunsten der Geschädigten. Daraus entstand die Musikfestwoche Meiringen. Über die Jahre und in enger Zusammenarbeit mit dem Tourismus hat sie sich entwickelt. Die Auftritte grosser Künstler haben sie zur Attraktion gemacht.
Seit 1960 treffen sich Musikliebhaber in der Michaelskirche zu Konzerten, die durch ihre Qualität und auch Intimität beeindrucken und berühren. Ihr Ruf strahlt weit über unsere Region hinaus. Viele grossartige Musikerinnen und Musiker – unter den Solistinnen und Solisten gibt es viele von Weltruf – gastierten in den vergangenen Jahrzehnten in Meiringen.

Besonders freuen sich die Veranstalter über die alljährliche Verleihung des Preises «Der Goldene Bogen» durch die Stiftung Geigenbauschule Brienz.

Das Motto der Ausgabe im Jahr 2020 ist “Feu sacré”.

Sommerakademie Thun

Die Sommerakademie Thun wendet sich mit ihrem Meisterkurs unter Prof. Raphael Immoos von der Hochschule für Musik Basel an Studierende und besonders auch an Dirigierende aus der Laien-Chorszene. Der Akademiechor von gut 120 Sängerinnen und Sängern aus der ganzen Schweiz und dem Ensemble Musica Viva Schweiz geben ihnen die Möglichkeit, mit dem „teuersten Instrument, das ein Musiker spielen kann“ zu arbeiten. Erarbeitet werden Werke der Kirchenmusik, wobei mit dem theologischen Inhalt besonders sorgfältig umgegangen wird.

Die Stadt Thun ist der geeignete Ort für eine kulturell gestaltete Ferienwoche. Das Programm lässt den Sängerinnen und Sängern Zeit, die Umgebung kennenzulernen oder für eine Fahrt auf dem See über Mittag. Die Probenarbeit im Chor, die individuelle Stimmbildung und die öffentlichen Vorträge finden im Kirchgemeindehaus der Reformierten Kirchgemeinde Thun-Stadt an der Frutigenstrasse 22 nahe dem Stadtzentrum statt, der Eröffnungsgottesdienst und die Konzerte in der Stadtkirche Thun.

64. Gstaad Menuhin Festival & Academy

Was 1957 mit zwei Konzerten des Jahrhundert-Geigers Yehudi Menuhin in der Kirche Saanen begann, ist heute eines der grössten Klassikfestivals der Schweiz: das Gstaad Menuhin Festival. Intendant Christoph Müller hat das Festival mit einer attraktiven Kombination von Tradition und Innovation, Stars und jungen Talenten sowie Kammermusik und Sinfoniekonzerten erfolgreich ins 21. Jahrhundert geführt. Die über 65 Konzerte finden in den stimmungsvollen und akustisch hervorragenden Kirchen des Saanenlandes und im eleganten Festival-Zelt in Gstaad statt.

Die Gastspiele in den grossen Musikhauptstädten Europas werden in den luftigen Höhen von Gstaad fortgesetzt: Nach rauschenden Auftritten in Paris wendet sich das Gstaad Menuhin Festival im Sommer 2020 nun dem Osten zu und begibt sich nach Wien, Hauptstadt des Walzers, aber auch Tempel der Klassik und Wirkungsstätte von Haydn, Mozart, Beethoven, Brahms, Mahler, Schönberg… Kurz gesagt in eine Stadt, die Musik atmet. Es war ein Herzenswunsch von Artistic Director Christoph Müller, das grossartige musikalische Erbe dieser Stadt in all seinen Facetten zu zelebrieren, von den am Kaiserhof so geliebten italienischen Perlen des Barock über modernere Schöpfungen und den unverwechselbaren Wiener «Schmäh» bis hin zu den grossen Meistern, allen voran Beethoven, an dem anlässlich seines diesjährigen 250. Geburtstags natürlich niemand vorbeikommt und dem mehr als zwanzig Konzerte zum Teil oder vollständig gewidmet sind.

Gstaad Menuhin Festival & Academy 2020 bietet ein Staraufgebot:
Der Tenor Jonas Kaufmann (mit einem Gastauftritt im «Fidelio» unter musikalischer Leitung von Jaap van Zweden), die «Hohepriester des Barock» René Jacobs (der sich an zwei aufeinanderfolgenden Abenden voller Energie der «Missa solemnis» von Beethoven widmet) und Christophe Rousset (der seine Talens Lyriques durch Mozarts «Zauberflöte» dirigiert), der Countertenor Philippe Jaroussky (in Begleitung von l‘Arpeggiata), die Pianistin Yuja Wang (für ein musikalisches Wiedersehen mit dem Violinisten Leonidas Kavakos), der Schauspieler Klaus Maria Brandauer (für eine Lesung mit Texten von Beethoven und Wagner im Dialog mit Sebastian Knauer am Klavier), der Violonist Renaud Capuçon (mit den viel zu selten gespielten Romanzen von Beethoven und Sylvain Cambreling am Pult) und nicht zu vergessen die von Mitsuko Uchida neu interpretierten «Diabelli-Variationen», das Gesamtwerk der Sonaten und Partiten für Solovioline von Bach dargeboten von Isabelle Faust und die Rückkehr von Sir Antonio Pappano an der Spitze seiner Accademia Nazionale di Santa Cecilia aus Rom mit der Siebten von Beethoven.

Bachwochen Thun

Die Marke „Johann Sebastian Bach“ steht für höchste Qualität. Sie steht aber auch für Tradition und Innovation. Die Bachwochen Thun wurden vor über 30 Jahren in der tausendjährigen, romanischen Kirche in Amsoldingen gegründet und stehen seither für die Werte von ihrem Namensgeber Johann Sebastian Bach ein: Qualität, Tradition und Innovation.

Die Konzertreihe der Bachwochen Thun findet alle zwei Jahre im Sommer in den Kirchen und Konzertsälen der Region Thun statt. Pro Saison werden rund zehn erstklassige Konzerte von Klassik bis Jazz angeboten mit einer sorgsam zusammengestellten Auswahl regionaler und internationaler Künstler. Die Konzertprogramme vermitteln das Werk Johann Sebastian Bachs im Kontext mit anderen Komponisten und richten sich an Musikliebhaber aller Altersgruppen. Die Bachwochen Thun werden von den “Bachfriends Thun” unterstützt: ein Netzwerk von Privatpersonen, Geschäften und Unternehmen, die gerne und regelmässig mit dem Festival zusammenarbeiten. Seit 2016 werden die Bachwochen Thun vom Intendanten Vital Frey geleitet.

Die nächsten Bachwochen finden 2021 statt (Datum noch provisorisch).

Mendelssohn Musikwoche Wengen

Am 21. August 1842 hat Felix Mendelssohn auf einer seiner Wanderungen von Interlaken aus den Weiler Wengen besucht. Oberhalb des Dorfes hat Mendelssohn, der sich auch als Kunstmaler betätigte, eine Skizze von Wengen und der Jungfrau erstellt. Sie gilt als historisch älteste Darstellung des Ortes Wengen. In diesem Gedenken wird bereits zum fünfzehnten Mal in Wengen die Mendelssohn Musikwoche durchgeführt. Das Festival bietet die Gelegenheit, sich nicht nur in das Werk Mendelssohns zu vertiefen, sondern sich auch mit Werken anderer Komponisten auseinanderzusetzen. Neben der imposanten Bergwelt geniesst das Publikum die Interpretationen international renommierter Musikerinnen und Musiker.

Swiss Chamber Music Festival Adelboden

Adelboden fördert gemeinsam mit der ORPHEUS Swiss Chamber Music Competition herausragende Musiktalente, die an den schweizerischen Hochschulen ausgebildet werden. Während zehn Tagen werden Ende September an verschiedenen Aufführungsorten in der Region Frutigland Kammermusikkonzerte veranstaltet.

Eine international zusammengesetzte Jury wählt jährlich im Rahmen des Wettbewerbs die besten Ensembles aus. Die Preisträgerensembles erhalten die Möglichkeit, im Rahmen unseres Festivals aufzutreten. Umrahmt von arrivierten Ensembles, welche die Eröffnungs- und Schlusskonzerte sowie das Wild-Card Konzert und die Musik für Kinder gestalten, finden sie beste Bedingungen und ein ebenso interessiertes wie vielfältiges Publikum vor.

Der Verein Swiss Chamber Music Festival sorgt mit der Festivaldurchführung für ein frisches Highlight in der Festivallandschaft der Schweiz und setzt mit der Förderung der jungen Generation, spannenden Programmierungen und Stilbegegnungen einen unverwechselbaren Akzent.